TSV St. Magnus e.V.
Auf dem Hohen Ufer 124
28759 Bremen
Tel.: 0421 - 620 76 66
e-Mail: info@tsv-stmagnus.de

 

Geschichte und Regeln des Volleyball

Das Volleyballspiel:

Es ist uns Aktiven klar, dass manche Zuseher aufgrund des etwas schwierigen Regelwerks von einem Besuch Abstand nehmen. Doch wenn Sie die folgende kurzen Erklärungen durchlesen, werden Sie bestimmt erkennen, dass alles gar nicht so kompliziert ist.

Fehler - Punkte - Sätze:

Jeder Aufschlag führt direkt zum Punktgewinn des Ball- wechsels. Das bedeutet praktisch, dass jeder Fehler mit einem Punkt "geahndet" wird. Die ersten vier Sätze werden bis 25 Punkte gespielt, ein möglicher fünfter Entscheidungs- satz wird wie bisher im Tiebreak bis 15 Punkte gespielt (Mindestvorsprung jeweils 2 Punkte).

Fehler sind:

Der Ball berührt den Boden oder wird ausserhalb des Spiel- feldes befördert.
Der Ball wird unkorrekt gespielt.
Der Ball wird mit mehr als drei Berührungen über das Netz gespielt.
Der Ball wird vom gleichen Spieler zweimal hintereinander gespielt.
Ein Spieler berührt das Netz oder betritt das gegnerische Spielfeld.
Das Service geht ins Netz oder landet im Aus.
Neu ist auch die Person des Libero. Er ist unbeschränkt und nach jedem abgeschlossenen Spielzug ein- bzw. auswechselbar. Er wird durch eine eigene Dressenfarbe hervorgehoben. Als Spezialist mit Defensivaufgaben darf er keine Angriffsschläge oder Service durchführen.

Das Netz:

Das Netz trennt das Spielfeld in zwei gleich große Hälften (9x9 Meter). Die Höhe liegt bei den Schülerinnen bei 2.15 Meter, bei den Damen bei 2.24 Meter und bei den Herren bei 2.43 Metern. Die Aktiven dürfen das Netz nicht berühren. Ein vom Netz zurückspringender Ball darf aber weitergespielt werden, wenn er noch nicht dreimal gespielt wurde.


Mannschaft:

Ein Team besteht aus sechs Grundspielern und ebenso vielen Auswechselspielern. Während eines Satzes darf jeder Spieler einmal durch einen Auswechselspieler ersetzt werden. Ein Zurückwechseln der selben Spieler ist möglich, sodass ins- gesamt pro Satz sechs Wechsel stattfinden können. Im Spiel muß rotiert werden. Das bedeutet, dass jeder Spieler auf jede Position kommt. Und so wird rotiert: Jedesmal, wenn der Aufschlag zur eigenen Mannschaft wechselt, verschieben sich die SpielerInnen im Uhrzeigersinn.
Nun wollen wir ihnen die wichtigsten technischen Begriffe kurz erklären.
Wir hoffen, dass die Erläuterungen auch für "Nichtvolleyballer" verständlich sind.
Sollten trotzdem noch Fragen offen bleiben, so besuchen Sie uns doch einfach bei einem Heimspiel. Wir werden Ihnen gerne Rede und Antwort stehen.

Die Technik des Volleyballspieles beruht in erster Linie darauf, dass der Ball mit den vorderen Gliedern der Finger, den Unterarmen oder der offenen Hand gespielt bzw. geschlagen wird. Ist dies nicht der Fall, so wird ein Vergehen durch die Schiedsrichter geahndet. Dies bedeutet entweder einen Punktegewinn für den Gegner oder Serviceverlust.

Smash (Schmetterball):

Der Angriffschlag ist eine der spektakulärsten Aktionen im Volleyball. Er krönt einen Angriff. Der Smash erfordert Sprungkraft, Schlagkraft, Schnellkraft und Timing. Bei Spitzenspielern erreicht ein hart geschlagener Ball Geschwin- digkeiten von knapp 200 Stundenkilometern.

Block:

Die beste Abwehr gegen einen Schmetterschlag ist der Block. Er kann von einem oder mehreren Spielern gebildet werden. Sie versuchen, den gegnerischen Angreifer über dem Netz ab- zuwehren und den Ball in dessen Feld zurückprallen zu lassen. Die Blockberührung zählt nicht als eigentliche Ballberührung.

Zuspiel (Aufspiel, Stellspiel):

Das Zuspiel (der Paß) wird mit beiden Händen oder dem Kopf bzw. vor der Stirn ausgeführt. Mit einem guten Zuspiel werden die Angreifer am Netz eingesetzt. Der Zuspieler muß über Schnelligkeit, Ballgefühl und taktisches Geschick verfügen. Er entscheidet als Spielmacher in Sekundenbruchteilen, wer wo angreift.

Bagger (Manschette):

Der Bagger erlaubt es einem Spieler, in schwierigen Situa- tionen Ball abzuwehren und sein Feld zu verteidigen. Er wird auch gebraucht, um das Service des Gegners abzuwehren und den Zuspieler einzusetzen.

Hechtbagger:

Eine für das Publikum effektvolle Art, eine Ball vom Berühren des Bodens abzuhalten. Durch einen Hechtsprung versucht man den Ball zu erreichen und mit einem Arm hochzubaggern. Diese Methode der Feldverteidigung wurde besonders von den asia- tischen Spielern bis zur Perfektion gebracht.

Neue Regeln:

Die FIVB hat auf ihrem 26. Weltkongress in Tokio einige Regeländerungen ver- abschiedet. Die Lesart des dort beschlossenen Regeltextes wurde anschließend noch verändert; darüber hinaus wurden einige weitere Modifikationen hinzugefügt. Der endgültige Text der FIVB liegt jetzt vor. Der BSRA hat die wichtigsten Neu- erungen in Bekanntmachungen vom 07.11.1998, 15.12.1998 und 30.01.1999 bereits veröffentlicht. Im Folgenden sind die Änderungen noch einmal vollständig zusammen- gestellt. Sie sind zusammen mit hier nicht aufgeführten zahlreichen rein redak- tionellen Änderungen in die neu überarbeitete 36. Auflage des Regelbuches einge- arbeitet. Das damit definierte neue Regelwerk gilt im Bereich des DVV ab 01.07.1999.


1. Merkmale des Balles (zu Regel 3.1).


Der Ball darf nunmehr auch aus einer Kunstlederhülle bestehen und eine Kombination aus mehreren Farben aufweisen. Das Material des Kunstleders und die Farbkombinationen der Bälle müssen FIVB-Standards genügen.
BISHER: Es waren nur einfarbige und helfe Bälle zugelassen, die aus einer Lederhülle bestehen.

2. Kleidung (zu Regel 4.3.3).

Die Nummern auf dem Trikot müssen auf der Brust mindestens 15 cm und auf dem Rücken mindestens 20 cm hoch sein.
BISHER: Die Höhe der Nummern war mit mindestens 10 cm bzw. mindestens 15 cm festgelegt.

3. Rechte des Trainers während des Spiels (zu Regel 5.2.3.4):

Wenn der Trainer den auf dem Feld befindlichen Spielern Anweisungen erteilt, darf er nunmehr auch innerhalb der Freizone im Bereich vor seiner Mannschafts- bank bis zur Aufwärmfläche stehen oder sich dort bewegen. Dabei darf er das Spiel nicht beeinträchtigen oder verzögern.
BISHER: Der Trainer mußte entweder auf der Mannschaftsbank sitzen oder sich auf der Aufwärmfläche aufhalten.

4. Rally-Point-System (zu Regel 6).

Die Folge eines Fehlers ist der Verlust des Spielzugs mit folgender Wirkung: War der Gegner die aufschlagende Mannschaft, erhält er einen Punkt und schlägt wieder auf. -War der Gegner die annehmende Mannschaft, erhält er einen Punkt und gewinnt das Aufschlagrecht. Gewinner eines Satzes (ausgenommen der entscheidende fünfte Satz) ist die Mannschaft, die als erste 25 Punkte mit einem Vorsprung von mindestens zwei Punkten erzielt. Im Falle eines Gleichstandes von 24 : 24 wird das Spiel fortgesetzt, bis ein Vorsprung von zwei Punkten erreicht ist (26 : 24, 27 : 25, ...). Im Falle eines 2 : 2- Satzgleichstandes wird der entscheidende (fünfte) Satz bis 15 Punkte mit einem Vorsprung von mindestens zwei Punkten ge- spielt.

5. Libero-Spieler (NEUE REGELN 4.1.2 und 8.5, im Wortlaut wiedergegeben; außerdem zu Regeln 5 und 8.2):

4.1.2 Jede Mannschaft hat die Möglichkeit, auf ihrer endgültigen 12 Spieler umfas- senden Spielerliste einer spezialisierten Defensivspieler anzugeben, den Libero. zu 5 Der Libero kann nicht als Mannschaftskapitän agieren. zu 8.2 Ausnahmsweise Auswechslung: Bei einer ausnahmsweisen Auswechselung darf der Libero nicht für den verletzten Spieler eingewechselt werden. Die Auswechslung eines verletzten Liberos weicht von darin Regel 8.2 vorgesehenen Vorgehensweise ab und wird in der hier aufgeführten Regel 8.5.2.4 ("Benennung eines neuen Liberos") geregelt.

6. Ball am Netz (zu Regel 11.1.2).

Der Begriff "außerhalb des Überquerungssektors" wurde durch den Begriff "Außensektor" ersetzt.

7.Kontakt des Spielers mit dem Netz (Regel 12.3.1, neuer Wortlaut).

Der Kontakt mit dem Netz ist kein Fehler, außer die Berührung durch den Spieler findet während einer Aktion statt, in der er den Ball spielt, oder die Berührung beeinflußt das Spielgeschehen. BISHER: Die Netzberührung ist ein Fehler, aus- genommen wenn ein Spieler das Netz zufällig berührt und dabei nicht versucht, den Ball zu spielen.

8.Ausführung des Aufschlags (Regel 13.4.3, neuer Wortlaut).

Der Aufschlagspieler muss den Ball nach dem Pfiff des ersten Schiedsrichters zum Aufschlag binnen 8 Sekunden schlagen.
BISHER: 5 Sekunden.

8.5 Der Libero-Spieler:

8.5.1 Der Libero muss vor dem Spiel auf dem Spielberichtsbogen in eine eigene, vorgesehene Zeile eingetragen werden. Seine Nummer muss ebenfalls auf dem Aufstellungsblatt des ersten Satzes vermerkt werden.

8.5.2 Für den Libero gelten folgende besondere Regeln:

8.5.2.1 Ausrüstung Spielerkleidung, Trikot oder Leibchen des Liberos müssen so beschaffen sein, dass sie sich in Farbe oder Design von der Spielerkleidung der anderen Mannschaftsmitglieder abheben.
8.5.2.2 Spielaktionen
a) Der Libero darf für jeden Hinterspieler eingetauscht werden.
b) Er darf nur als Hinterspieler agieren, und es ist ihm nicht erlaubt, einen Angriffsschlag, von wo auch immer (sowohl aus dem Spielfeld als auch us der Freizone), auszuführen, wenn sich der Ball im Augenblick der Beruhrung vollständig oberhalb der Netzoberkante befindet.
c) Er darf weder aufschlagen, blocken noch einen Blockversuch durchführen.
d) Ein Spieler darf nach einem oberen Zuspiel des in der Vorderzone be- findlichen Liberos den Angriff nicht oberhalb der Netzoberkante aus- führen. Erfolgt die gleiche Aktion des Liberos hinter der Vorderzone, bestehen beim Angriff keine Einschränkungen.

8.5.2.3 Austausch von Spielern
a) Austauschaktionen mit Beteiligung des Liberos zählen nicht als reguläre Auswechslungen. Sie sind in ihrer Anzahl unbeschränkt, es muss aber mindestens ein Spielzug zwischen zwei Austauschaktionen liegen. Ein Libero kann nur durch denjenigen Spieler wieder ausgetauscht werden, für den er eingetauscht wurde.
b) Austauschaktionen können nur stattfinden:

  • Am Anfang eines jeden Satzes, nachdem der zweite Schiedsrichter die Startaufstellung kontrolliert hat

  • Während der Ball aus dem Spiel ist

  • Vor dem Pfiff zur Ausführung des Aufschlags.

    c) Sowohl der Libero als auch der an der Austauschaktion beteiligte Spieler dürfen das Spielfeld nur über die vor der Mannschaftsbank befindliche Seitenlinie zwischen der Angriffslinie und der Grundlinie betreten oder verlassen.
    8.5.2.4 Benennung eines neuen Liberos.
    a) Im Falle einer Verletzung des eingetragenen Liberos kann der Trainer mit Genehmigung des ersten Schiedsrichters einen anderen Spieler als neuen Libero benennen. Dieser Spieler darf sich zum Zeitpunkt der Neubenennung nicht auf dem Spielfeld befinden. Der verletzte Libero darf nicht wieder in das Spiel zurückkehren.
    b) Der neubenannte Libero agiert als Libero für den Rest des Spiels.

    Erläuterung: Ein Libero darf an keiner regulären Auswechslung beteiligt sein. Beispiel:Ein Libero wurde für den Spieler A eingetauscht. Er soll nun wieder des Feld verfassen, gleichzeitig soll Spieler A durch Spieler B aus- gewechselt werden.
    Vorgehensweise: Zunächst kommt A für den Libero zurück auf das Spielfeld, dann kann die Spielerauswechslung 8 gegen A beantragt und vorgenommen werden (altes vor dem Pfiff des Schiedsrichters zum nächsten Aufschlag).


9.Aufschlagversuch (zu Regel 13.5 alt):

Die Regel bezüglich des Aufschlagversuchs wird ersatzlos gestrichen. Es gibt also künftig keinen Aufschlagversuch.


10.Sichtblock (zu Regel 13.5.2).


Ein neuer Text ersetzt die alten Regeln 13.6.2 und 13.6.3, jedoch ohne inhaltliche Anderungen.

11.Technische Auszeiten (zu Regel 16.4):

Bei bestimmten FIVB-Wettbewerben sind während der Sätze 1 - 4 in jedem Satz zwei zusätzliche technische Auszeiten mit einer Dauer von je 90 Sekunden vorgesehen. Sie erfolgen automatisch, sobald die führende Mannschaft 8 bzw. 16 Punkte erreicht hat. Im entscheidenden (5.) Satz gibt es keine Technischen Aus- zeiten. In CEV-Wettbewerben wird in der Regel ohne Technische Auszeiten ge- spielt. In besonderen Fällen (z.B. Fernsehübertragung) kann der Veranstalter (mit Einverständnis der Mannschaften) ein Spielen mit technischen Auszeiten beantragen.

12.Nicht ordnungsgemäße Anträge (Regel 16.6.2, neuer Wortlaut):

Jeder nicht ordnungsgemäße Antrag, der das Spiel nicht beeinflußt oder verzögert, muss ohne jede Sanktion zurückgewiesen werden, ausgenommen er erfolgt wiederholt im selben Spiel.
BISHER: .. im selben Satz.

13.Sanktionen für Verzögerungen (zu Regel 17.2):

Die Verwarnung wegen Verzögerung (Handzeichen Nr. 25 ohne gelbe Karte) gilt nunmehr für das ganze Spiel. Die zweite und die folgenden Verzögerungen jeglicher Art durch irgendeinen Spieler oder ein anderes Mitglied derselben Mannschaft im selben Spiel werden mit einer Bestrafung wegen Verzögerung (Handzeichen Nr. 25 mit gelber Karte) geahndet, mit der Folge eines Spielzugverlusts. Sanktionen wegen Verzögerungen vor und zwischen den Sätzen werden im folgenden Satz wirksam.
BISHER: Die Sanktionen für Verzögerungen zählten nur bis zum Ende des laufen- den Satzes, Handzeichen mit jeweils gelber oder roter Karte.

14. Unkorrektes Verhalten und Sanktionen (Regel 21)

Die Regel 21 ist erheblich geändert worden. Sie ist nachfolgend im vollen Wortlaut wiedergegeben .

21 Unkorrektes Verhalten und Sanktionen

21.1 Geringfügige Unkorrektheiten Geringfügige Unkorrektheiten werden nicht mit Sanktionen belegt. Der 1. Schiedsrichter hat die Aufgabe vorzubeugen, dass dabei nicht ein Ausmaß erreicht wird, das Sanktionen zur Folge hätte dies geschieht durch Verwarnung der Mannschaft über den Mannschaftskapitän (verbal oder mittels Handzeichen). Diese Verwarnung ist keine Bestrafung und hat keine unmittelbaren Auswirkungen. Sie wird nicht im Spielberichtsbogen eingetragen. BISHER: Zeigen der gelben Karte (dem betreffenden Mann- schaftsmitglied) mit Eintragung im Spielberichtsbogen.

21.2 Unkorrektes Verhalten, das Sanktionen zur Folge hat Unkorrektes Verhalten eines Mannschaftsmitglieds gegenüber Offiziellen, Gegnern, Mitspielern oder Zuschauern wird je nach Schwere des Vergehens in drei Kategorien unterteilt.

21.2.1 Ungebührliches Verhalten: Verstoß gegen den Anstand oder die Moral, verächtliche Äußerungen.

21.2.2 Beleidigendes Verhalfen: Diffamierende oder beleidigende Äußerungen oder Gesten.

21.3.3 Tätlichkeit: Tatsächlicher oder versuchter physischer Angriff.

21.3 Skala der Sanktionen. Je nach Schwere des Vergehens sind nach dem Urteil des 1. Schiedsrichters folgende Sanktionen anzuwenden und im Spielberichts- bogen einzutragen:
21.3.1 Bestrafung Das erste ungebührliche Verhalten eines beliebigen Mannschaftsmitglieds in einem Spiel wird mit einem Spielzugverlust bestraft.

21.3.2 Hinausstellung

21.3.2.1 Ein hinausgestelltes Mannschaftsmitglied darf für den Rest des Satzes nicht spielen und muss auf der Straffläche hinter der Mannschaftsbank Platz nehmen (Regel 1.4.5). Ein hinausgestellter Trainer verliert sein Recht, im laufenden Satz einzugreifen, und muss auf der Straffläche hin- ter der Mannschaftsbank Platz nehmen (Regel 1.4.5).

Erläuterung: Strafflächen (neue Regel 1.4.5) von etwa 1 m x 1 m befinden sich hinter jeder Mannschaftsbank. Sie sind mit je 2 Stühlen versehen und können mit einer 5cm breiten roten Linie begrenzt werden.
21.3.2.2 Das erste beleidigende Verhalten eines Mannschaftsmitglieds wird mit einer Hinausstellung ohne weitere Folgengeahndet.
21.3.2.3 Das zweite ungebührliche Verhalten desselben Mannschaftsmitglieds im selben Spiel wird mit einer Hinausstellung ohne weitere Folgen geahndet.

21.3.3 Disqualifikation
21.3.3.1 Ein disqualifiziertes Mannschaftsmitglied muss den Wettkampfbereich für den Rest des Spiels ohne weitere Folgen verlassen.
21.3.3.2 Die erste Tätlichkeit wird mit einer Disqualifikation ohne weitere Folgen geahndet.
21.3.3.3 Das zweite beleidigende Verhalten desselben Mannschaftsmitglieds im selben Spiel wird mit einer Disqualifikation ohne weitere Folgen geahndet.
21.3.3.4 Das dritte ungebührliche Verhalten desselben Mannschaftsmitglieds im selben Spiel wird mit einer Disqualifikation ohne weitere Folgen geahndet.

21.4 Anwendung der Sanktionen für unkorrektes Verhalten
21.4.1 Alle Sanktionen für unkorrektes Verhalten sind persönliche Sanktionen, gültig für das gesamte Spiel, und werden im Spielberichtsbogen eingetragen.
21.4.2 Die Wiederholung eines unkorrekten Verhaltens durch dasselbe Mannschafts- mitglied im selben Spiel wird stufenweise entsprechend Regel 21.3 und Abb. 9 geahndet (für jedes weitere Vergehen erhält das Mannschafts- mitglied eine höhere Sanktion).
21.4.3 Eine Hinausstellung oder eine Disqualifikation nach einem beleidigenden Verhalten oder nach einer Tätlichkeit erfordert keine vorausgegangene Sanktion.

21.5 Unkorrektes Verhalten vor und zwischen den Sätzen

Jedes unkorrekte Verhalten vor und zwischen den Sätzen wird gemäß Regel 21.3 geahndet, und die Sanktionen werden im folgenden Satz wirksam.

21.6 Karten für Sanktionen

Verwarnung: verbal oder mittels Handzeichen, keine Karte
BISHER: gelbe Karte
Bestrafung: gelbe Karte
BISHER: rote Karte
Hinausstellung: rote Karte
BISHER: gelbe und rote Karte (zusammen)
Disqualifikation: gelbe und rote Karte (zusammen)
BISHER: gelbe und rote Karte (getrennt)

15.Handzeichen der Schiedsrichter (zu Regel 22.2)

Unverzüglich nach dem Pfiff eines Schiedsrichters zur Beendigung des Spielzugs wird mit offiziellen Handzeichen Folgendes angezeigt: Pfeift der erste Schieds- richter den Fehler, zeigt er an:
a) die Mannschaft, die aufschlagen wird
b) die Art des Fehlers
c) den Spieler, der den Fehler begangen hat (falls erforderlich).

Der zweite Schiedsrichter wiederholt die Handzeichen des ersten Schiedsrichters. Pfeift der zweite Schiedsrichter den Fehler, zeigt er an:
a) die Art des Fehlers
b) den Spieler, der den Fehler begangen hat (falls erforderlich)
c) (nach dem 1. Schiedsrichter) die Mannschaft, die aufschlagen wird.

In diesem Fall zeigt der erste Schiedsrichter nur die Mannschaft an, die auf- schlagen wird, nicht aber die Art des Fehlers und nicht den Spieler, der den Fehler begangen hat.
Im Falle eines Doppelfehlers zeigen beide Schiedsrichter an:
a) die Art des Fehlers
b) die Spieler, die die Fehler begangen haben (falls erforderlich)
c) die Mannschaft, die erneut aufschlagen wird (wie vom ersten Schiedsrichter bestimmt).
BISHER: Die Handzeichen des 2. Schiedsrichters erfolgten in derselben Reihenfolge wie beim 1. Schiedsrichter.
Für den Fall eines Doppelfehlers gab es keine Festlegung der Reihenfolge.

St. Magnus. Der TSV St. Magnus hat wieder einen Ersten Vorsitzenden. Nachdem der Verein einige Jahre lang vom Stellvertretenden Vorsitzenden Rainer Apel geleitet wurde, wählten die rund 40 anwesenden Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung nun den 54-jährigen Dirk Schmidtmann zum neuen „Chef“. Rainer Apel selbst kandidierte nicht zur Wiederwahl, so bleibt das Amt des Stellvertreters zunächst unbesetzt.
JHV2010 JHV2010 JHV2010