St. Magnuser Bewegungstag auch zu Zeiten von Corona ein voller Erfolg

Bewegung ist gesund, macht Spaß und verbindet – alles gute Gründe, um am St. Magnuser Bewegungstag teilzunehmen: Auch dieses Jahr ist der St. Magnuser Bewegungstag am 5. September ein voller Erfolg geworden. Rund 30 Bürgerinnen und Bürger waren unter Einhaltung der Abstand- und Hygieneregeln mit Senatorin Stahmann und Vereinsvorsitzendem Schmidtmann gemeinsam aktiv.

Der Vorsitzende des TSV St. Magnus Dirk Schmidtmann hatte auch 2020 wieder zum St. Magnuser Bewegungstag eingeladen. In guter Tradition begrüßte er die Anwesenden an der Begegnungsstätte St. Magnus bei strahlendem Sonnenschein. Diese jährliche Veranstaltung konnte auch die Corona-Pandemie nicht stoppen und um so mehr freuten sich alle Bewegungsinteressierten, nicht nur auf die Bewegung im Stadtteil, sondern auch auf die gemeinsame Aktivität. Die Bedeutung von Bewegung und Sport für die Bekämpfung von Einsamkeit unterstrich ebenfalls die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport Anja Stahmann in ihren Grußworten. Sie wies auf die Schwierigkeiten und Beeinträchtigungen in den letzten Monate hin: „Die Veranstaltung heute ist trotz der Corona-Pandemie und gerade zur Überwindung der ganzen Belastungen wichtig und ich freue mich, auch dieses Jahr wieder dabei zu sein“.

Begrüßt wurden gleichfalls alle Anwesenden von Antje Büsing, der Leiterin der Begegnungsstätte St. Magnus. Frau Büsing wies überdies darauf hin, dass ihre Einrichtung von der anwesenden Senatorin gefördert wird. Senatorin Stahmann ist darüber hinaus Schirmherrin des Präventionsforschungsnetzwerk AEQUIPA, mit dem der Vereinsvorsitzende Schmidtmann diesen Bewegungstag im Jahr 2016 zum erst Mal initiiert hatte. Dieses Jahr gab er ebenso wieder die Richtung an, in die sich die Sportinteressierten zuerst bewegten: die Gruppe lief Richtung Koops Park, im angeregten Austausch und mit deutlich guter Laune. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen bekannte Mitmenschen endlich mal wieder oder machten neue Bekanntschaften.

Der erste Halt war dieses Jahr der Blindengarten St. Magnus. Die Vorsitzende Bettina Hornues gab einen Überblick über Aktuelles und die Geschichte dieser besonderen Stätte. Mit Blick auf blühende Blumen und sorgsam gepflegte Beete berichtete Frau Hornhues „der Blindengarten erfreut sich bei allen Altersgruppen großer Beliebtheit. Leider gibt es auch immer wieder Menschen, die Pflanzen mitgehen lassen. Aber generell sind wir zufrieden, wie viele Personen hier Erholung suchen und diesen Ort wertschätzen. Da lohnt sich die ganze Arbeit.“

An der nächsten Station, dem Stiftungsdorf Blumenkamp der Bremer Heimstiftung, spracht Dr. med. Hagen Schmidtmann über die Tradition von St. Magnus als Standort für Gesundheitsfürsorge, medizinischer Versorgung und Prävention. Aus Hausbesuchen in diesem Haus berichtete er: „die Bewohner haben ein Zuhause mit diesem Gebäude, in dem sie in der Natur und mit der Natur leben – aber auch miteinander gut in Austausch kommen“. Bei seinem Überblick über verschiedene Einrichtungen in dieser Gegend referierte er über die Geschichte zum Beispiel des AWO-Kindergartens und Haus Sonnenhof, dem ersten Wellnesshotel in dieser Gegend. Wellness und Sport sollten aus seiner Sicht heutzutage nicht zu sehr technologisiert werden: „Lassen Sie sich nicht ver-app-eln! Viele Menschen benutzen so viele Apps, dass sie Natur, Sport und Spaß gar nicht mehr wahrnehmen können.“ Besser wäre es, sich bewusst zu bewegen und Freizeitsport so zu betreiben, dass man wirklich das Wohlbefinden fördert. Dr. Schmidtmann erinnerte an die Bedeutung von Bewegung für die Gesundheit. Wer sich bewegt, kommt auch besser durch Krisen wie die Corona-Pandemie. Er demonstrierte seinen Lieblingssport – das Fangen von Tennisbällen mit einer langen Röhre. So erfolgreich, wie er den Ball von seinem Cousin Dirk geworfen fing, zeugte dies vom jahrzehntelangen Üben und viel Spaß an diesem Sport.

Nach einer weiteren Spazierstrecke folgten gezielte Übungen auf der Fallobstwiese hinter dem Campus der Jacobs University. Hier und vor dem Vereinsheim, wo der Bewegungstag endete, sprach Dirk Schmidtmann einige Worte – dieses Jahr ohne gesunde Verköstigung aufgrund der aktuellen behördlichen Regelungen. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern herrschte auch 2020 Einigkeit, dass dies eine erfolgreiche Veranstaltung war. Der Erfolg konnte nicht nur an den Gesichtern, sondern auch an Smart-Uhren abgelesen werden: Knapp 10.000 Schritte waren zurück gelegt worden – also fast so viele, wie für jeden Tag empfohlen werden. Auf die Frage, was denn dieses Jahr am besten war, kommt einhellig die Antwort: „Uns gemeinsam bewegen und miteinander sprechen, das war fantastisch!“ Auch der Organisator war zufrieden und gab allen mit auf den Weg: „Nächstes Jahr geht es weiter am Samstag nach der Einschulung der neuen Erstklässler – tragen Sie sich das schon mal in den Kalender ein!“

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